Arbeitsmarktneutralität

  • Freiwillige sind unterstützende zusätzliche Hilfskräfte.
  • Freiwillige sind kein Ersatz für reguläre Arbeitskräfte und besetzen daher keine regulären Arbeitsplätze.
  • Gegebenenfalls sollte die Personalvertretung vor der Stellenbesetzung mit einbezogen werden.
  • Mithilfen der Freiwilligen sind zusätzliche Tätigkeiten.
  • Mithilfe der Freiwilligen ist eine zusätzliche Zeitspende.
  • Maßstab für die Leistungsanforderung ist das Können - auch das während des FSJ erworbene - der Freiwilligen. Eine gleiche Arbeitsleistung wie bei einem festangestellten Mitarbeiter darf weder vorausgesetzt, noch eingefordert werden.
  • Umfang und Art der Tätigkeit müssen in der Freiheit der Freiwilligen liegen. Es besteht ein eingeschränktes Direktionsrecht für die Einsatzstelle.
  • Rechtliche Grundlagen für die Arbeitsmarktneutralität sind folgende Paragraphen im Jugendfreiwilligendienstegesetz (JFDG): § 2 Abs. 1 Nr. 1 („ohne Erwerbsabsicht“), § 3 Abs. 1 S. 1 („überwiegend praktische Hilfstätigkeit, die an Lernzielen orientiert ist, in gemeinwohlorientierten Einrichtungen“).